Im Rahmen der „Düsseldorfer Wochen gegen Rassismus“ haben die Düsseldorfer Integrationsagenturen am 25. März 2026 zu einem gemeinsamen Aktionstag in das Stadtfenster der Zentralbibliothek eingeladen. Unter dem Motto „Demokratie lebt vom Erinnern – Rechtsextremismus vom Vergessen“ richtete sich die Veranstaltung an alle interessierten Bürger*innen und setzte ein klares Zeichen für Vielfalt, Teilhabe und ein respektvolles Miteinander.
Auch die Integrationsagentur der AWO Düsseldorf war als Teil des Netzwerks aktiv beteiligt. Gemeinsam mit Vertreter*innen des Caritasverbands Düsseldorf, des Paritätischen Düsseldorf, des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Düsseldorf, der Diakonie Düsseldorf sowie der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf wurde die vielfältige Arbeit der Integrationsagenturen vorgestellt.
Neben einem musikalischen Impuls bot die Veranstaltung Raum für Austausch, Begegnung und Gespräche. Besucher*innen hatten zudem die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Kreativangebots aktiv einzubringen und Buttons sowie Kühlschrankmagnete zum Thema Demokratie zu gestalten.
Das Netzwerk der Düsseldorfer Integrationsagenturen arbeitet seit über zehn Jahren eng zusammen. Ziel ist es, gesellschaftliche Teilhabe zu fördern, Diskriminierung sichtbar zu machen und ein friedliches Zusammenleben in Düsseldorf zu stärken. Dabei verfolgen die Integrationsagenturen einen sozialraum- und bedarfsorientierten Ansatz und engagieren sich konsequent gegen Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung.
Die Integrationsagenturen verstehen sich als verlässliche Partner*innen für eine offene und vielfältige Stadtgesellschaft. Gefördert wird ihre Arbeit durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.
Mit dem Aktionstag wurde erneut deutlich: Engagement gegen Rassismus lebt vom gemeinsamen Handeln und beginnt vor Ort.