Begleiteter Umgang

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Das Wohl des Kindes steht im Vordergrund

Auch wenn die Eltern sich getrennt haben, haben Kinder das Recht, beide Elternteile zu sehen und mit ihnen Zeit zu verbringen. Die Eltern haben in der Regel ebenfalls das Recht, ihre Kinder zu treffen, auch wenn sie nicht mehr mit ihnen in einem Haushalt zusammenwohnen.

Werden sich die Eltern beim Thema Umgangsrecht jedoch nicht einig, blocken jeden Kontakt ab oder sprechen nicht mehr miteinander, sollte das Jugendamt hinzugezogen werden. Ist trotz Vermittlung eine einvernehmliche Regelung nicht möglich, kann das Familiengericht angerufen werden. Dieses kann einen Begleiteten Umgang (BU) gegebenenfalls anordnen.

Der BU ist eine zeitlich befristete Unterstützungsmaßnahme der Jugendhilfe. Ziel ist es, den Kindern die Möglichkeit zu geben, mit beiden Elternteilen eine stabile und vertrauensvolle Bindung aufzubauen.

Beim BU treffen der Vater oder die Mutter das Kind in regelmäßigen Abständen. Bei diesen Treffen ist eine erfahrene Fachkraft als dritte Person dabei. Sie stellt sicher, dass die Treffen friedlich verlaufen und das Kindeswohl nicht in Gefahr gerät.

Wo findet der Kontakt statt?

Die Treffen zwischen der umgangssuchenden Person und dem Kind sowie die Elterngespräche finden in den Räumlichkeiten der AWO statt.

Für die Besuchskontakte steht ein kindgerechter Raum mit Spiel- und Beschäftigungsmaterialien zur Verfügung. Er bietet dem Elternteil und seinem Kind einen angemessenen Freiraum und die erforderliche Ruhe, um sich (wieder) anzunähern.

Sofern das Kindeswohl gewährleistet ist, können diese Treffen nach einiger Zeit auch außerhalb der AWO-Räumlichkeiten stattfinden.

Öffnungszeiten
Umgangskontakte und Elternberatung
Montag bis Freitag: 10 - 18 Uhr
AWO Familienglobus gGmbH Begleiteter Umgang Wolfgang Stoppel
icon Oberbilker Allee 287
40227 Düsseldorf
icon E-Mail schreiben
icon 0211 60025-2206