„Keimzelle der Arbeiterwohlfahrt am Niederrhein“

Pünktlich zum Frühjahrsempfang am Sonntag, 21. März, hatte die Arbeiterwohlfahrt Düsseldorf in die Düsseldorfer Rheinterrassen geladen. Mehr als 550 Gäste aus Politik, Verwaltung, Vereinen, Verbänden sowie Mitglieder und Kooperationspartner des Verbandes waren der Einladung gefolgt. Schließlich galt es nicht nur den Frühling zu begrüßen, die Veranstaltung war gleichzeitig Auftakt der 90-Jahrfeier der Arbeiterwohlfahrt.

 

Gelungener Auftakt zu den Jubiläumsfeierlichkeiten. Mit dabei (v.l.) Bernd Flessenkemper, Vorstandsvorsitzender der AWO Düsseldorf, Oberbürgermeister Dirk Elbers, Kreisgeschäftsführerin Anita Garth-Mingels sowie der Ehrenvorsitzende der AWO Niederrhein, Paul Saatkamp, der auch die Festrede hielt.
(Alle Fotos: K. Volpert) 

Vorstandsvorsitzender Bernd Flessenkemper umriss in seiner Begrüßung die Bedeutung der Arbeiterwohlfahrt Düsseldorf. „Eine Gesellschaft zu gestalten, in der soziale Gerechtigkeit gelebt wird, dies ist auch künftig unsere Zielsetzung“, sagte Flessenkemper.

Schirmherr des Jubiläumsjahrs, Oberbürgermeister Dirk Elbers, würdigte die „wertvolle und segensreiche Arbeit“ der Arbeiterwohlfahrt. Er erinnerte an die Anfangsjahre des Verbandes, als die Gründerinnen und Gründer sich „mit Herzenswärme“ an die Arbeit gemacht und mitgeholfen hätten, das große Leid zu lindern, das damals in Düsseldorf herrschte. Elbers zeigte sich zuversichtlich, dass die AWO sich auch künftig für die sozialen Belange der Stadt einsetzen werde. Düsseldorf gehe es zwar relativ gut, „doch wir dürfen niemals die aus dem Blick verlieren, die anderes leben wollen“, sagte Elbers. Um den sozialen Anforderungen gerecht zu werden, sei die Landeshauptstadt auch künftig auf Kooperationspartner angewiesen. „Es ist wichtig, dass wir an einem Strang ziehen.“ Der Oberbürgermeister betonte, „der soziale Friede ist das Wichtigste, was wir haben.“

 

Gudrun Hock, Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Düsseldorf, Gunder Heimlich, Vorsitzender des AWO Bezirksverbands Niederrhein (links) und Erwin Knebel, Geschäftsführer des Bezirksverband Niederrhein, fühlten sich auf dem Frühjahrsempfang in den Rheinterrassen sichtlich wohl.

Die Festrede hielt Paul Saatkamp, Ehrenvorsitzender der AWO-Niederrhein. Saatkamp kennt wie kein zweiter die Geschichte der AWO. „ Über den Tag hinaus“, lautete der Titel des Vortrags, in dem Saatkamp die lange Geschichte der Arbeiterwohlfahrt Düsseldorf nochmals Revue passieren ließ. Der Redner erinnerte an Marie Juchacz und die harten und entbehrungsreichen Jahre der Anfangszeit, in dem es vor allem um das nackte Überleben ging. Dabei hob er immer wieder die besondere Rolle der Frauen in der AWO Düsseldorf hervor. Der Ortsausschuss der Arbeiterwohlfahrt Düsseldorf hatte Anfang 1920 als erster deutschlandweit seine Arbeit aufgenommen. Saatkamp: „Düsseldorf ist die Keimzelle der AWO Niederrhein.“  

 

Bernd Flessenkemper (links), Vorstandsvorsitzender der AWO Düsseldorf, bedankte sich bei Festredner Paul Saatkamp mit einem Schokoladenherz und mit einem großen Blumenstrauß für seine interessante Rede. Saatkamp (rechts) trägt auf dem Foto den roten AWO-Schal, den der Kreisverband zum 90. Geburtstag hat fertigen lassen.

 

Peter Jäger, Chef der Düsseldorfer Agentur für Arbeit (rechts) und Walburga Benninghaus, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses des Düsseldorfer Rates.

 

Auch zahlreiche Mitglieder aus den Ortsvereinen waren der Einladung zum Frühlingsempfang in den Rheinterrassen gefolgt.

 

Michael Hänsch, Geschäftsführer des katholischen Kirchengemeindeverbands, und Karin Kortmann, Vorsitzende der Düsseldorfer SPD.

 

Auch Ruth Willigalla, ehemalige stellvertretende Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Düsseldorf, war zum Frühjahrsempfang in die Rheinterrassen gekommen. Und hatte sichtlich gute Laune.

Der Frühjahrsempfang war der Auftakt zu einem wahren Jubiläumsjahr mit zahlreichen Veranstaltungen. Das komplette Programm finden Sie als Download hier

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