AWO-Herbstfest: 1.455 Jahre Engagement für Solidarität und Demokratie

Beim diesjährigen Herbstfest der AWO Düsseldorf ehrten Andreas Rimkus und Marion Warden die Jubilar*innen und würdigten die langjährige Mitgliedschaft als Ausdruck von Haltung und gelebter Demokratie.

Der Vorsitzende des Präsidiums Andreas Rimkus (l.) und die Vorsitzende des Vorstandes, Marion Warden (2. v. r.), begrüßten. Ehrenpräsident Karl-Josef Keil (r.) war auch zu Gast und Ingrid Lebherz (2.v.l.) stellte die Arbeit von AWO International vor. Fotos: Wolfgang Schmalz
Der Vorsitzende des Präsidiums, Andreas Rimkus, begrüßte und lobte langjährige Mitgliedschaft als Ausdruck von Haltung.
Auch die Vorsitzende des Vorstandes, Marion Warden, begrüßte und dankte den Jubilar*innen für ihr langjähriges Engagement.
Über 300 Gäste kamen ins Theater Royal.
Ehrung für 60 Jahre AWO-Mitgliedschaft
50 Jahre AWO-Mitgliedschaft
40 Jahre AWO-Mitgliedschaft
40 Jahre AWO-Mitgliedschaft
25 Jahre AWO-Mitgliedschaft
Anja Lerch brachte den Saal zum Singen und Tanzen.

 

Mit einem bunten Programm aus bekannten Schlagern zum Mitsingen und Redebeiträgen sowie mit Essen und Musik feierte die AWO Düsseldorf am Sonntag (11.10.) mit über 300 Gästen im Theater Royal in Heerdt ihre langjährigen Mitglieder. Beeindruckende 1.455 Jahre AWO-Mitgliedschaft galt es zu würdigen. Darunter waren Jubilar*innen mit 25, 40, 50 und sogar 60 Jahren Mitgliedschaft.

Als Vorsitzender des Präsidiums begrüßte Andreas Rimkus die Gäste mit den Worten: „Eine Mitgliedschaft ist eine Entscheidung, eine jahrzehntelange Mitgliedschaft ist eine Haltung, eine Haltung zu Solidarität, eine Haltung zu sozialer Gerechtigkeit, eine Haltung zu der Überzeugung, dass eine Gesellschaft dann stark ist, wenn sie füreinander einsteht.“ Die AWO Düsseldorf habe sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert, die Stadt und die Gesellschaft hätten sich verändert, aber der Anspruch, für Menschen da zu sein, sei geblieben. Ein Ansatz, der heute vor dem Hintergrund wachsender sozialer Herausforderungen immer wichtiger werde. 

Diesen Gedanken stellte auch die Vorsitzende des Vorstandes, Marion Warden, in den Mittelpunkt: „Ihr als unsere Mitglieder seid die Basis unseres Verbandes. Wir alle leben unsere freiheitlich-demokratischen Werte und davon kann uns niemand abbringen.“ Die AWO verstehe sich als Vorkämpferin dieser Werte und als Bollwerk gegen rechts- und linksextreme Tendenzen. „Das ist historisch gewachsen, entspricht aber auch unserem tiefen Selbstverständnis.“ 

Sie betonte auch, dass Solidarität keine Grenzen kenne. Als Mitglied des Vorstandes von AWO International, dem Fachverband der Arbeiterwohlfahrt für humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit, verbindet Marion Warden mit dessen Arbeit auch ein persönliches Engagement. Geschäftsführerin Ingrid Lebherz stellte die Arbeit des Fachverbandes vor, der sich neben der Nothilfe auch der Katastrophenvorsorge widmet: Wie sie erklärte, spare ein einziger Euro in der Vorsorge sieben Euro in der Nothilfe. Sie berichtete außerdem über die Arbeitsbereiche Flucht und Migration, Armutsbekämpfung, Wasser und Gesundheit sowie über den aktuellen Einsatz in Nepal und auf Kuba. Bis zum Ende des Tages wurden 1.300 Euro an Spenden für die Arbeit von AWO International gesammelt. 

Für die musikalische Umrahmung des Nachmittags sorgte Anja Lerch mit ihrem Mitsingkonzert und dafür, dass der Tag mit heiteren Tönen und tanzenden Gästen ausklang. 

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