30 Jahre Paul-Gerlach-Haus in Eller: Zuhause statt Klinikalltag

Die AWO Düsseldorf feiert drei Jahrzehnte gelebter Teilhabe und Selbstbestimmung

Feierten bei hochsommerlichem Wetter 30 Jahre Paul-Gerlach-Haus (PGH) in Eller mit Gästen und Bewohner*innen (v.l.): Norbert Roß (Einrichtungsleiter des PGH), Bürgermeister Josef Hinkel, Marion Warden (Vorstandsvorsitzende AWO Düsseldorf), Ursula Fischer (Präsidium der AWO Düsseldorf) und Andreas Rimkus (Stellvertretender Vorsitzender des Präsidiums der AWO Düsseldorf). Foto: Martin Alexander Schicht.


Seit 30 Jahren bietet das Paul-Gerlach-Haus der AWO VITA gGmbH Menschen mit psychischen Einschränkungen ein Zuhause. Das Jubiläum ist Anlass, auf drei Jahrzehnte zurückzublicken, in denen aus einer Betreuungseinrichtung für viele Bewoh-ner*innen ein Ort der Gemeinschaft, Sicherheit und Teilhabe geworden ist.

Was heute selbstverständlich erscheint, war vor 30 Jahren Teil eines grundlegenden Wandels in der psychiatrischen Versorgung: Menschen mit psychischen Einschränkungen sollten nicht dauerhaft in Kliniken leben müssen, sondern die Möglichkeit erhalten, mitten in der Gesell-schaft ein Zuhause zu finden. Genau dafür steht das Paul-Gerlach-Haus (PGH) seit 1996: mit einem dauerhaften Wohnangebot und individueller Unterstützung für ein möglichst selbstbestimmtes Leben.

Marion Warden, Vorsitzende des Vorstandes der AWO Düsseldorf, würdigte die Bedeutung des Hauses: „Viele Bewohner*innen nennen das PGH ihr Zuhause – und genau das soll es auch sein. Seit 30 Jahren erleben wir, wie wichtig Sicherheit, Gemeinschaft und gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit psychischen Einschränkungen sind. Das Haus steht beispielhaft für die Haltung der AWO: Menschen in ihren Stärken zu fördern und ihnen ein selbstbestimmtes Leben mitten in der Gesellschaft zu ermöglichen.“

Mit einem bunten Jubiläumsfest unter dem Motto „Jahrmarkt“ feierte das PGH gemeinsam mit Bewohner*innen, Angehörigen, Mitarbeitenden sowie langjährigen Wegbegleiter*innen sein 30-jähriges Bestehen. Bei Spielaktionen, Gesprächen und Begegnungen standen die Menschen im Mittelpunkt, die das Haus seit drei Jahrzehnten prägen und mit Leben füllen.

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