Politiker*innen im Ehrenamts-Check

Bundestags-Kandidat*innen arbeiteten Hand in Hand

Einsatz fürs Ehrenamt (v.l.): Nuran Breuer, Geschäftsführerin AWO Familienglobus, AWO-Kreisvorsitzender Manfred Abels, Julia Marmulla (Die Linke), Sara Nanni (Bündnis 90/Die Grünen), Christoph Schork (FDP), Sylvia Pantel (CDU), Andreas Rimkus (SPD) und AWO Kreisgeschäftsführerin Marion Warden (Foto: Gerd Bast)
Christoph Schork und Andreas Rimkus arbeiteten Hand in Hand.

Christoph Schork zeigte sich optimistisch: „Ich werde alles richtigmachen, weil ich ehrenamtstauglich bin“, so der Düsseldorfer FDP-Kandidat. Auch Sylvia Pantel von der CDU hatte keine Sorge, dass sie den Test bestehen würde. „Wenn ich meine Zeit für etwas einsetze, dann muss auch was dabei rumkommen“, so Pantel.

Beide sollten recht behalten. Beim Ehrenamts-Check, zu dem die AWO Düsseldorf in ihren Aktiv- und Stadteiltreff in Wersten geladen hatte, stellten die Kandidat*innen für den Bundestag unter Beweis, dass sie auch richtig mit anpacken können. Die alle haben ihre politische Karriere in der Kommunalpolitik gestartet, die ebenfalls ehrenamtlich geleistet wird.

Christoph Schork und Andreas Rimkus hatten sich für die Arbeit auf der Tierfarm der Einrichtung entschieden. Sie striegelten die Eselinnen Frida und Momo, misteten die Ställe aus und guckten auch bei den Hühnern, Pferden und Kaninchen vorbei. Sylvia Pantel und Sara Nanni (Bündnis 90/Die Grünen) griffen zu Pinsel und Farbe und machten sich daran, dem hölzernen Zaun im Tierbereich einen neuen Anstrich zu verpassen; Julia Marmulla (Die Linke) betreut während der Aktion Kinder, die im Aktiv- und Stadteiltreff ihre Freizeit verbringen.

Streicheleinheiten für Frida und Momo

Nach rund zwei Stunden Einsatz war die Arbeit geschafft. Frida und Momo waren dankbar für die Streicheleinheiten, die Ställe waren sauber, der frisch gestrichene Zaun strahlte in der Sonne und die Kinder hatten ebenfalls ihren Spaß gehabt beim gemeinsamen Spiel mit Julia Marmulla.

Während des ehrenamtlichen Einsatzes zogen alle Kandidat*innen an einem Strang. Es gab keine Parteigrenzen, die Stimmung war entspannt, der Umgang miteinander freundlich, alle Politiker*innen duzten sich. „Das war ein fairer und kollegialer Umgang miteinander. In eine gemeinsame WG würden wir aber dennoch nicht ziehen“, resümierte Andreas Rimkus am Ende der Veranstaltung.

AWO-Kreisvorsitzender Manfred Abels hatte zunächst die Kandidat*innen begrüßt, sich für die Teilnahme bedankt und die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für den Zusammenhalt der Gesellschaft betont. Allein bei der AWO Düsseldorf engagieren sich rund 700 Menschen regelmäßig ehrenamtlich in den rund 150 sozialen Einrichtungen des Verbandes. Auch die Mitglieder des Vorstands verrichten ihre Arbeit ehrenamtlich.  

Kreisgeschäftsführerin Marion Warden und Nuran Breuer, seit Anfang des Jahres Geschäftsführerin der AWO Familienglobus gGmbH, waren ebenfalls vor Ort. Auch sie zeigten sich angetan von dem großen Eifer, mit dem die Politiker*innen ihre Arbeit erledigten.

Wenn Sie mehr über die Initiative Ehrenamt der AWO Düsseldorf erfahren wollen, wenden Sie sich an Katharina Kabata und Susanna Schön, Tel. 0211 60025-172, Mail: ehrenamt(at)awo-duesseldorf.de

 

Zurück zur Übersicht

Mehr Neuigkeiten der AWO Düsseldorf

„Männergesichter der AWO“ eröffnet

Ausstellung in der Stadtsparkasse läuft bis zum 1. Oktober

Nach der viel beachteten Ausstellung „Frauengesichter der AWO“ zum 100-jährigen Bestehen des…

Mehr zum Thema
Michael Scheffler verleiht Marie-Juchacz-Plakette an Karl-Josef Keil

Hohe Auszeichnung für Karl-Josef Keil

AWO-Ehrenvorsitzender erhält Marie-Juchacz-Plakette

Der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt hat dem Ehrenvorsitzenden der AWO Düsseldorf, Karl-Josef…

Mehr zum Thema

Politiker*innen im Ehrenamts-Check

Bundestags-Kandidat*innen arbeiteten Hand in Hand

Christoph Schork zeigte sich optimistisch: „Ich werde alles richtigmachen, weil ich…

Mehr zum Thema

AWO International unterstützt Flutopfer

Spenden für die Betroffenen / Konkrete Hilfe vor Ort

Die Starkregenkatastrophe in Deutschland forderte vor allem in Rheinland-Pfalz und…

Mehr zum Thema