Einsatz für den Stadtteil

AWO Düsseldorf startet Projekt „Garaths gute Geister“

Gemeinsam für die Menschen in Garath: (v.l.) AWO Kreisvorsitzender Manfred Abels, Christian Wiglow, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung des Jobcenters Düsseldorf, Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Nadja Hübinger, Geschäftsführerin der AWO Berufsbildungszentrum gGmbH, Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke und AWO Kreisgeschäftsführerin Marion Warden.
Gemeinsam für die Menschen in Garath: (v.l.) AWO Kreisvorsitzender Manfred Abels, Christian Wiglow, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung des Jobcenters Düsseldorf, Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Nadja Hübinger, Geschäftsführerin der AWO Berufsbildungszentrum gGmbH, Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke und AWO Kreisgeschäftsführerin Marion Warden. (Fotos: Wilfried Meyer)

Gute Geister gibt es eigentlich nur in Märchen. Im Stadtteil Garath sind sie jetzt aber tatsächlich unterwegs, denn dort hat die AWO Berufsbildungszentrum gGmbH das Projekt „Garaths gute Geister“ gestartet.

Seitdem die Stadt Düsseldorf 2016 das „Integrierte Handlungskonzept „Garath 2.0 – Den Wandel gestalten“ auf den Weg gebracht und den Stadtteil wieder in den Blickpunkt gerückt hat, erlebt Garath einen sichtbaren Aufschwung. Auch die AWO Düsseldorf wirkt dabei auf vielfältige Weise mit. So ist die AWO mit einem i-Punkt Arbeit vor Ort und betreibt an der Frankfurter Straße eine Erziehungsberatungsstelle. Zudem ist sie mit Jugendwohngruppen im Quartier vertreten. Nun wurde offiziell das Büro des Projekts „Garaths gute Geister“ eröffnet, das die AWO Düsseldorf mit Unterstützung des Jobcenters und der Stadt Düsseldorf umsetzt.

Das Projekt ist zum einen eine Anlaufstelle für Bürger*innen des Stadtteils, die Unterstützung benötigen und von den Mitarbeitenden gegebenenfalls an beratende Institution weitervermittelt werden. Zum anderen richtet es sich an Arbeitssuchende. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden wieder an den Arbeitsmarkt herangeführt werden und dass sie gleichzeitig die Menschen im Stadtteil unterstützen, die Hilfe benötigen.

Bereits seit März sind neun „gute Geister“ als Quartiershelfer*in, Hausmeisterhelfer*in und im Begleitservice im Stadtteil aktiv. Ein guter Geist ist Sascha Mattikau. Er arbeitet im sozialen Dienst des Otto-Ohl-Hauses der Diakonie mit. „Ich gehe mit den Senior*innen spazieren, helfe bei der Essensausgabe, wir spielen gemeinsam und ich bin für die Menschen da, wenn sie jemanden zum Reden brauchen. Die Bewohner*innen sind begeistert, die wollen mich nicht mehr missen“, erzählt der 34-Jährige nicht ohne Stolz.

Begeistert von dem Projekt zeigten sich auch die Gäste, die bei der Eröffnung zugegen waren und vom AWO Kreisvorsitzenden Manfred Abels begrüßt wurden: Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke lobte das „einmalige Projekt“ und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche wies darauf hin, dass das Projekt die Möglichkeit biete, Arbeitsgelegenheiten zu generieren und die Partner*innen zu vernetzen, die im Stadtteil bereits aktiv sind. So sah das auch Christian Wiglow, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung des Jobcenters Düsseldorf: „Gemeinsam werden wir den Stadtteil noch etwas besser machen.“

Das Büro befindet sich in S-Bahn-Unterführung an der Fritz-Erler-Straße 27, gleich gegenüber dem „Stadtteilbüro - Garath 2.0“.

Zwei gute Geister: Sascha Mattikau (links) und Stephan Blaschek.
Zwei gute Geister: Sascha Mattikau (links) und Stephan Blaschek.
AWO-Kreisvorsitzender Manfred Abels begrüßte die Gäste.
AWO-Kreisvorsitzender Manfred Abels begrüßte die Gäste.
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