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Gemeinsam anders. Zusammen sozial.

Hubertus Heil zu Besuch im AWO Berufsbildungszentrum

Gang durch die Werkstätten / Gespräche mit Auszubildenden

(kwl) Seit mehr als 40 Jahren bietet das AWO Berufsbildungszentrum (BBZ), einer der größten Ausbildungsbetriebe Düsseldorfs, Jugendlichen und jungen Erwachsenen Perspektiven durch Qualifizierung und Lehre. Die Angebote für Berufsorientierung und Ausbildung standen im Mittelpunkt des Besuchs von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil. Der Minister folgte der Einladung des stellvertretenden Vorsitzenden der AWO Düsseldorf, Andreas Rimkus MdB.

Der stellvertretende AWO-Vorsitzende Andreas Rimkus hatte Hubertus Heil nach Düsseldorf eingeladen.

Bei einem Rundgang durch die Holz-, Friseur-, Floristen- und Metallwerkstätten informierte sich der Minister über die verschiedenen Gewerke und sprach mit Auszubildenden und Meistern. Beim anschließenden Meinungsaustausch mit Vertreter*innen der AWO Düsseldorf und des BBZ ging es u. a. um Rahmenbedingungen und Qualitätssicherung in der Jugendberufshilfe sowie die Umsetzung des Teilhabechancengesetzes. Gesprächspartner waren dabei neben Andreas Rimkus der AWO Kreisvorsitzende Manfred Abels, AWO Kreisgeschäftsführerin Marion Warden, BBZ-Geschäftsführer Wolfgang Förster sowie die BBZ-Hauptabteilungsleiter*in Gabriele Schmitz und Christian Klevinghaus.

Die Einladung zur Typ- und Stilberatung musste Hubertus Heil ablehnen - der Zeitplan ließ das nicht zu.

Die Geschichte des BBZ begann 1978. In Zeiten hoher Jugendarbeitslosigkeit bot die AWO Düsseldorf damals zugewanderten Jugendlichen ein Programm zur beruflichen Bildung an. Diese „Maßnahme zur sozialen und beruflichen Eingliederung ausländischer Jugendlicher“ war die Keimzelle der heutigen AWO Berufsbildungszentrum gGmbH, die inzwischen ein umfassendes Angebot der Jugendberufshilfe bereithält und außerdem die Schulsozialarbeit und die Offene Ganztagsschule einschließt. Aktuell hat das BBZ neben dem Standort am Flinger Broich sechs weitere Außenstellen mit Büros, Werkstätten und Schulungsräumen.

Auch in der Metallwerkstatt sprach der Minister mit Auszubildenden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen aktuell mehr als1000 junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren, deren Weg von der Schule in den Beruf nicht gradlinig verlaufen ist. Zugrunde liegt ein differenziertes Förderangebot, das die Bereiche Berufsorientierung, -vorbereitung, und -ausbildung sowie die Nachqualifizierung abdeckt. Kooperationspartner sind die Agentur für Arbeit, das Jobcenter, die Stadt Düsseldorf, Düsseldorfer und überörtliche Betriebe.

Gruppenbild mit Minister: Zum Abschluss erhielt Hubertus Heil u. a. Gastgeschenke, die Auszubildende des BBZ angefertigt hatten.

Artikel erstellt am: 20.11.2019

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