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Gemeinsam anders. Zusammen sozial.

Blick hinter die Kulissen

AWO Düsseldorf lud Gäste aus Politik und Verwaltung zur Herbsttour

(kwl) Bereits zum dritten Mal lud die AWO Düsseldorf Politiker*innen und Vertreter*innen der Stadtverwaltung ein, im Rahmen einer AWO-Tour verschiedene Einrichtungen zu besuchen. Die Gelegenheit, einen direkten Einblick in die Arbeit und Projekte der AWO Düsseldorf zu erhalten, nutzten u. a. Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke, die stellvertretende Jugendamtsleiterin Dagmar Niederlein, die stellvertretende Leiterin des Amts für Soziales, Anke Müller, sowie die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Ursula Holtmann-Schnieder. Auf dem Programm im Linksrheinischen standen das neue Beratungsprojekt am „Hansastern“, die Kita „Die Buschmäuse“ sowie das Ernst-und-Berta-Grimmke-Haus (EBGH).

AWO.DUS-Geschäftsführer Johannes Dohms erläuterte Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke und dem stellvertretenden Bezirksbürgermeister Axel Warden die neue Einrichtung am "Hansastern". Fotos: kws

Los ging’s am „Hansastern“. „Wir haben viel mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick sieht. Das möchten wir gerne mit unserer AWO-Tour zeigen“, begrüßte AWO-Kreisgeschäftsführerin Marion Warden die Gäste. Am „Hansastern“ bringt die AWO.DUS derzeit ihr neues Großtagespflege- und Beratungsprojekt an den Start. Geschäftsführer Johannes Dohms erläuterte die Pläne: „Mit dem Betreuungsangebot für die Kinder stellen wir sicher, dass erziehende Eltern arbeiten können.“ Neben der Großtagespflege mit 18 Plätzen biete die AWO auch eine Sozial- und Pflegeberatung. Derzeit gehe man mit dem Angebot auf die Firmen in der Umgebung zu, das Interesse sei sehr groß. Dohms: „So etwas wie unser Rundum-Angebot gibt es sonst nirgendwo.“ Und: „Wir bieten hier die Marke AWO mit einem klaren Qualitätsanspruch.“ Beim Rundgang mit Johannes Dohms und Projektleiterin Sabine Adam konnten sich die Teilnehmer*innen vom Top-Standard überzeugen.

In der Kita "Die Buschmäuse": (v.l.) Ursula Holtmann-Schnieder, Dagmar Niederlein, Gudrun Siebel und Sonja Gräßler.

Quirlig und lebhaft ging es bei der nächsten Station zu - der Kita „Die Buschmäuse“ in Heerdt. Gudrun Siebel, Prokuristin und Hauptabteilungsleiterin Kinder-Jugend-Familien-Integration des Familienglobus, sowie Einrichtungsleiterin Sonja Gräßler führten durch die Kita, die direkt neben dem Ökotop liegt. Nachtwanderungen gehören hier ebenso zum Kita-Programm wie die Ernte von den eigenen Mini-Obstbäumen. An diesem Freitagnachmittag waren alle Gruppen gut besucht, auch in der integrativen Gruppe war viel los. Gudrun Siebel erläuterte den Gästen das pädagogische Konzept. Gestärkt durch zuckerfrei gebackenen Kuchen – eine Spezialität der Kita -, machte sich die Gruppe zum Abschluss der AWO-Tour auf.

Dritte Station war das EBGH. VITA-Geschäftsführer Jürgen Jansen und Einrichtungsleiterin Beate Schmitz-Eisenacher (li.) begrüßten u. a. Anke Müller und Ursula Holtmann-Schnieder.

Ziel war das Ernst-und-Berta-Grimmke-Haus, wo VITA-Geschäftsführer Jürgen Jansen und Beate Schmitz-Eisenacher als Leiterin der Einrichtung die Gäste begrüßten. Im dritten Stock lebt die Wohngruppe für ältere Menschen mit mehrfacher Behinderung, und selbst die Besucher brachten die WG nicht aus der Ruhe. „Da hat sich eine gut funktionierende Gemeinschaft gefunden“, erklärte Jürgen Jansen. Auch hier stehe die Betreuung im Vordergrund. Im Untergeschoss gibt es modern ausgestattete Räume zur Gesundheitsförderung. Die Trimmgeräte und Angebote werden von den Bewohner*innen eifrig genutzt, so Beate Schmitz-Eisenacher. Das EBGH sei die einzige Einrichtung mit dieser Form der Sport-Mobilitätsunterstützung.

Nach einem Blick in den hauseigenen Friseursalon und einer Stärkung bei Kaffee und Kuchen endete die AWO-Tour durchs Linksrheinische. Fazit der Teilnehmer*innen: Die Mischung aus dem Besuch verschiedener AWO-Einrichtungen und Gesprächen vor Ort sollte auf jeden Fall fortgesetzt werden. Gerne auch im Linksrheinischen: Denn mit der Kita „Wiesenwichtel“, der OGS an der Katholischen Grundschule und der Tagespflege im EBGH ist die AWO Düsseldorf auch über die Stationen der Herbsttour hinaus stark präsent.

Artikel erstellt am: 22.10.2019

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