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Gemeinsam anders. Zusammen sozial.

AWO Düsseldorf janz jeck!

Rund 650 Närrinnen und Narren feierten gemeinsam Karneval

(keh) „Düsseldorf – gemeinsam jeck“ lautet das Motto der diesjährigen Karnevalsession. Ein Motto, das für die AWO Düsseldorf wie geschaffen ist. Rund 650 Gäste – ein Großteil davon Mitglieder der AWO Düsseldorf – waren wieder in die Rheinterrasse gekommen, um zu lachen, zu singen, zu tanzen, kurzum um gemeinsam jeck zu sein. Mehr als fünf Stunden dauerte das karnevalistische Programm, das die AWO Düsseldorf wieder mit der Niederkassler Tonnengarde zusammengestellt hatte.

AWO-Mitglieder rücken gerne zusammen: In diesem Jahr waren es rund 650 Jecken, die zur traditionellen Karnevalssitzung kamen und zusammen jeck waren. (Fotos: Rebecca Grünwald und Foto Vogt)


 
Nachdem der Elferrat auf der Bühne Platz genommen hatte, begrüßte Kreisvorsitzender Manfred Abels (r.) die Gäste, darunter auch Oberbürgermeister Thomas Geisel, die Bundestagsabgeordneten Sylvia Pantel und Andreas Rimkus, Vertreter*innen aus dem Landtag und dem Rat der Landeshauptstadt, die Ehrenvorsitzenden der AWO Düsseldorf, Karl-Josef Keil und Manfred Ludwig Mayer, sowie weitere Mitglieder des Kreisvorstands und auch zahlreiche Mitarbeitende der AWO-Düsseldorf.

Als die 14-köpfige Truppe „Druckluft“ die Bühne geentert hatte, ging die Post so richtig ab. Mit ihrer fetzigen Musik hatte sie das Publikum sofort auf ihrer Seite. Die Jecken schunkelten und sangen lautstark mit. 

Kein Mann in Sicht? Egal. Diese beiden Närrinnen hatten ganz offensichtlich trotzdem ihren Spaß und legten eine flotte Sohle aufs Parkett.


 
Bei der Tonnengarde Niederkassel wird Nachwuchsförderung großgeschrieben. Seit langem haben die linksrheinischen Jecken bereits ein Kindertonnenbauerpaar in ihren Reihen. In diesem Jahr führen Maximilian Stech und Helena Maisch den karnevalistischen Nachwuchs an. Der elfjährige Maximilian ist ein waschechter Düsseldorfer Jong, der schon im Alter von vier Monaten beim Rosenmontagszug war und bisher keinen Umzug verpasst hat. Auch die zwölfjährige Helena wurde schon vor Jahren mit dem Karnevalsvirus infiziert. Gemeinsam meisterten die kleinen Majestäten ihren Auftritt beim AWO-Karneval mit Bravour und verteilten anschließend jede Menge Orden an die Gäste.

Zum wiederholten Mal machte Änne aus Dröpplingsen den AWO-Jecken ihre Aufwartung. „Bewaffnet“ mit Rollator, Wollstrümpfen und Gesundheitsschuhen hielt sie ihre Büttenrede, die fast immer unter die Gürtellinie zielte. Das närrische Volk bog sich vor Lachen, wenn Änne über Gott und die Welt im Allgemeinen, über die Macken ihrer Altenheim-Bekannten und die Männer im Besonderen schwadronierte.

Dass die AWO-Sitzung locker mit den Sitzungen der großen Karnevalsvereine mithalten kann, hat sich auch bei den Mitarbeitenden der AWO Düsseldorf herumgesprochen. David Heuel, Mitarbeiter der AWO Familienglobus gGmbH (rechts im Bild mit Rüssel), brachte drei Freunde mit zur Sitzung. 

Auch Henrike Trotter (l.), Mitarbeiterin des AWO Familienbildungswerks, und Angelika Barthel, Rezeptionistin in der AWO-Geschäftsstelle an der Liststraße, gehörten zu den Gästen. Der vierjährige Henry Trotter war einer der jüngsten Besucher der Sitzung.

In punkto Verkleidung mischt das Ehepaar Heilwagen immer ganz vorne mit. Milko Heilwagen (r.) leitet das Immobilienmanagement der AWO Düsseldorf.


 
Der Name "Jeck United " ist Programm: Gemeinsam Musik machen, jeck sein, Menschen zusammenbringen und – auch musikalisch – Grenzen überwinden, das ist das Anliegen der Band. Beim AWO-Karneval ging das Konzept auf: Lauthals sangen die Leute mit und schunkelten zu Liedern wie „Höppe Höppe“, „Die Welt braucht Liebe“, „Ja du, du bist das Geilste auf der Welt“.


 
AWO-Kreisgeschäftsführerin Marion Warden und ihren Mann Axel sind begeisterte Karnevalisten. Natürlich feierten auch sie beim AWO-Karneval kräftig mit.


 
Marlene Utke (r.), Vorsitzende des AWO-Ortsvereins Derendorf – Golzheim – Pempelfort, und die ehemalige AWO-Mitarbeiterin Anita Franken-Khadraoui waren sichtlich von der Musik angetan.


 
Dino Conti Mica, seines Zeichens Geschäftsführer der Tonnengarde Niederkassel, und Anna Lederer sind das Tonnenbauerpaar der Session. Klar, dass auch sie mit ihrem Gefolge in der Rheinterrasse aufmarschierten. „Ihr seid das Beste, was Niederkassel zu bieten hat“, überschlug sich Tonnengarde-Präsident Karl Hans Danzeglocke. Gemeinsam stimmten die Niederkasseler dann das Tonnbauerlied an: „Bützt der Buur die Bäuerin, steht us Dörp als Kopp, schunkeln all de Lütt dazu, sind se all jut drop, singen dann die Pänz ä Lied, freut sich Alt und Jung…“



Der Kabarettist und Komiker Dave Davis, der als Motombo Umbokko im Karneval mitmischt, erklärte dem Publikum, warum er so gerne im Rheinland wohnt und inwiefern Rheinländer und Afrikaner sich so ähnlich sind.



Auch das Düsseldorfer Prinzenpaar machte den AWO-Jecken seine Aufwartung. Prinz Martin I. und seine Lieblichkeit Venetia Sabine waren mit der Prinzengarde Rot-Weiss aufmarschiert und winkten den AWO-Jecken zu.


Anschließend hieß es: „Tanz, Mariechen, tanz!“



Eine weitere Tollität hatte sich unbemerkt unter die Gästeschar gemischt: Venetius Peter II. (2. v. l.), Regent des Heerdter Karnevalsvereins, schunkelte auch mit. An seiner Seite hatte er rund ein Dutzend Karnevalist*innen aus dem linksrheinischen Stadtteil mitgebracht.

Hier noch weitere Impressionen der närrischen Sitzung:



Oberbürgermeister Thomas Geisel und AWO-Kreisvorsitzender Manfred Abels waren gemeinsam jeck.


 
Angelika Wien-Mroß, stellvertretende Vorsitzende der AWO Düsseldorf, war gemeinsam mit ihrer Tochter gekommen.


 
Wolfgang Förster (l.), Geschäftsführer der AWO Berufsbildungszentrum gGmbH, und Johannes Dohms, Finanzchef des Düsseldorfer Kreisverbandes, waren ebenfalls beim närrischen Treiben dabei.


 
Andreas Meyer-Falcke ist als Spitzenbeamter im Düsseldorfer Rathaus zuständig für mehr als 10.000 Mitarbeitende, IT und Gesundheit. Beim AWO-Karneval hatte er sich in diesem Jahr als Krankenschwester verkleidet.


 
Natürlich durften auch Karl-Josef Keil (r.) und Andreas Rimkus nicht fehlen. Keil ist Ehrenvorsitzender der AWO Düsseldorf, Bundestagsabgeordneter Rimkus stellvertretender Vorsitzender des Düsseldorfer Kreisverbandes.


 
Keine Feier ohne Mayer! Der Ehrenvorsitzende Manfred Ludwig Mayer amüsierte sich ebenso wie seine Lebensgefährtin in der Rheinterrasse.


 
Auch die Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel und ihr Mann fühlten sich auf der AWO-Sitzung sichtlich wohl.

Vereint unter dem AWO-Banner: Kreisvorsitzender Manfred Abels und das Düsseldorfer Prinzenpaar.


 
Für die Organisation im Vorfeld und den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgten Mitarbeitende der AWO Düsseldorf. Unser Foto zeigt (v.l.) Petra Valder, ehrenamtliche Mitarbeiterin, Elisabeth Hartmann, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Mark Schimmelpfennig, Referent der Kreisgeschäftsführung, Rebecca Grünwald, studentische Hilfskraft, Klaus Schumacher, seit fast 30 Jahren zuständig für die Verbandsarbeit, und Dinah Büssow, ebenfalls Mitarbeiterin der Verbandsarbeit.

Artikel erstellt am: 30.01.2019

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