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Gemeinsam anders. Zusammen sozial.

"Ehrenamt ist entscheidend für die Stadtgesellschaft"

Unterbilker "ImPuls" erhält Martinstaler

(kws/ksko) In Düsseldorf engagieren sich mehr als 70 000 Menschen ehrenamtlich. Sie sind die stillen Helden des Alltags, die mit ihrem Engagement aus einer Gesellschaft eine Gemeinschaft machen. Am 5. Dezember begehen wir den „Internationalen Tag des Ehrenamtes“. Eine gute Gelegenheit, um allen Ehrenamtlichen zu danken: für ihren fabelhaften Einsatz für die Menschen 
in unserer Stadt.


Oberbürgermeister Thomas Geisel (2.v.re) ehrte das Redaktionsteam von "ImPuls". Dazu gehören neben anderen Gerhard Bast (li.), Karin Köhn-Rommel und Wolfgang Müller. (Foto: I. Wehrmeister)

Der Bedarf an Unterstützung ist ebenso vielfältig wie die Talente der Menschen, die sich zum Wohle der Gesellschaft einbringen. Ob in der unmittelbaren Nachbarschaft, im Ortsverein, in privaten Initiativen oder Selbsthilfegruppen, in der Flüchtlingshilfe, der Kita oder Jugendfreizeiteinrichtung -  Ehrenamtliche verrichten Basisarbeit und halten den direkten Draht zu den Menschen. Für diese Leistung ist jetzt das Redaktionsteam von "ImPuls" im Rathaus mit dem Martinstaler ausgezeichnet worden. Die renommierte Ehrung der Stadt Düsseldorf wird Personen zuteil, die sich ehrenamtlich seit mindestens zehn Jahren im sozialen und kulturellen Bereich oder im Umweltschutz engagieren. Oberbürgermeister Thomas Geisel würdigte den Einsatz des "ImPuls"-Teams und anderer Ehrenamtlicher. „Ein Ehrenamt ist entscheidend für den Zusammenhalt unserer Stadtgesellschaft. Gäbe es nicht so viele Düsseldorfer, die sich uneigennützig für ihre Mitmenschen engagieren, wäre Düsseldorf nicht die liebenswerte Stadt, die wir alle schätzen und lieben“, sagte der Oberbürgermeister.

Den Martinstaler und eine Urkunde gab es für die Ehrenamtlichen aus Unterbilk. (Foto: I. Wehrmeister)

 „ImPuls“, das vierteljährlich erscheinende Magazin aus dem „zentrum plus“ der AWO in Unterbilk, regt mit spannenden, seniorenrelevanten Themen immer wieder zu Diskussionen im Stadtteil an, animiert zum Mitmachen und schafft eine große Verbundenheit zwischen Leserschaft und Einrichtung. Der erste „ImPuls“ erschien 2008. Seither haben sich Format und Layout des kostenlosen Magazins (Auflage: 2.000) mehrfach verändert, die Themen sind stets aktuell. Von der Macht der Internetkonzerne bis zur Alltagsbegleitung für Menschen mit Unterstützungsbedarf reicht die Palette. Gesundheits- und Kulturtipps sowie Terminhinweise finden sich ebenfalls im Heft. „Der ImPuls zeigt, dass man auch im fortgeschrittenen Alter im Stadtteil integriert und zu einer vernetzten Nachbarschaft gehören kann“, sagt „zentrum plus“-Koordinatorin Inge Wehrmeister.

Artikel erstellt am: 04.12.2018

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