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Gemeinsam anders. Zusammen sozial.

Veranstaltungsreihe „Respekt und Mut“

AWO Integrationsagentur ist dabei

(kws) Als 2001 Neonazis in Düsseldorf aufmarschierten, formierte sich Widerstand in der Landeshauptstadt. Damals entstand die Veranstaltungsreihe „Respekt und Mut“, die mit ihren jährlich rund 100 Veranstaltungen im Stadtgebiet vor allem informieren, aufklären und den gegenseitigen Austausch unterstützen soll. Mit Kabarett und Musik, Lesungen, Exkursionen und Workshops, aber auch mit Informations- und Bildungsveranstaltungen wollen die Beteiligten in diesem Jahr zudem eine Antwort auf die politische Stimmungsmache in Chemnitz geben.

Rund 60 Kooperationspartner setzen sich bei „Respekt und Mut“ für ein friedliches, respektvolles Miteinander der Kulturen in Düsseldorf ein – in diesem Jahr zum 18. Mal. Erstmals sind das Stadtarchiv und die Heinrich-Heine-Uni mit unter den Veranstaltern.
Auch die Integrationsagentur der AWO Familienglobus gGmbH mit unserem Mitarbeiter Ataman Yildirim beteiligt sich wieder und lädt zu mehreren Veranstaltungen ein:

„Der islamische Staat entlässt seine Kinder“ ist der Titel einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung von AWO Integrationsagentur und Polizei Düsseldorf am 8. Oktober 2018, 13.30 bis 15.30 Uhr, Liststraße 2 (Raum 421). Die Veranstaltung beleuchtet die Situation von Minderjährigen aus ehemaligen IS-Gebieten und geht unter anderem den Fragen nach, ob und inwieweit es ein Gefährdungspotenzial durch die Rückkehrer gibt, welche Betreuungsangebote bestehen und wie es eigentlich um den Kinder- und Jugendschutz bestellt ist. Referent ist der Islamwissenschaftler Dr. Ekkehard Rudolph.

Unter dem Motto „Antisemitismus und Rassismus – Verstehen, Reflektieren, Intervenieren“ lädt die AWO Integrationsagentur zusammen mit den anderen Düsseldorfer Integrationsagenturen am 30. Oktober 2018 von 10 bis 15 Uhr zu einem Fachtag ins Stadtmuseum an der Berger Allee 2 ein. Dabei sollen die Auswirkungen von Antisemitismus und Rassismus aufgezeigt und über mögliche Interventionsmaßnahmen gesprochen werden. Der Eintritt ist frei.

Am 28. November 2018 stellen die AWO Integrationsagentur und die Sinti Union Düsseldorf die Frage: „Was wisst ihr über Sinti und Antiziganismus?“. Kaum bekannt ist, dass Sinti eine eigenständige ethnische Minderheit sind, die seit 600 Jahren in Deutschland lebt. Immer wieder sind Sinti von Diskriminierung und Antiziganismus betroffen. Die Veranstaltung von 18 bis 20 Uhr an der Liststraße 2, Raum 6 (Erdgeschoss) dient dem gegenseitigen Kennenlernen von Sinti und Nicht-Sinti und soll helfen, Vorurteile abzubauen.

Der Spaß darf nie zu kurz kommen: Die Kooperationspartner AWO Integrationsagentur und Sinti Union Düsseldorf können schon auf einige tolle gemeinsame Veranstaltungen zurückblicken. (Archivfotos: AWO)

„Der böse Blick“ ist Thema eines interaktiven Workshops, zu dem die AWO Integrationsagentur am 23. Januar 2019 in die Liststraße 2, Raum 421 (4. Etage) einlädt. Wer kennt das nicht? Das unbehagliche Gefühl, wenn man in der Bahn oder auf dem Spielplatz von fremden Menschen meist unfreundlich angestarrt wird und sich fragt, was los ist. Was macht es mit einer Person, wenn man wegen seiner äußeren Merkmale, etwa der Hautfarbe immer wieder angestarrt wird? Und ist es tatsächlich so, dass man als sichtbare Minderheit von der Mehrheitsgesellschaft öfter angestarrt wird? Fragen, die der Workshop unter anderem mit Rollenspielen und theaterpädagogischen Übungen klären soll.

Darüber hinaus organisiert die AWO Integrationsagentur weitere interkulturelle Veranstaltungen außerhalb der "Respekt und Mut"-Reihe:
„Eine Stadt – 33 Moscheen – 33 Fahrräder“ - unter diesem Motto veranstaltet die Integrationsagentur am 3. Oktober 2018 zusammen mit der Polizei Düsseldorf eine Radtour durch die vielfältige Moscheenlandschaft der Stadt. Mal im Hinterhof, mal im Wohnzimmer, die Moscheen in Düsseldorf sind eine Entdeckungsreise wert. Im Mittelpunkt steht der Dialog mit den Besucher*innen der Moscheen.

AWO-Mitarbeiter Ataman Yildirim und Dirk Sauerborn (Polizei Düsseldorf) organisieren die Radtour zu 33 Moscheen in Düsseldorf.

Ein Rundgang mit dem Titel „Pempelfort und Derendorf: Eine Stadt – Zwei Stadtteile – Drei Religionen“ steht am Dienstag, 15. Oktober 2018, 17 Uhr, auf dfem Programm. Treffpunkt St. Adolfus, Kaiserswerther Straße 60. Beim Besuch einer Synagoge, einer Kirche und einer Moschee finden die Teilnehmenden Möglichkeiten, Gemeinsamkeiten und Unterschiede auszumachen.
Fragen und Anmeldungen zu den oben genannten und allen anderen Veranstaltungen der Reihe „Respekt und Mut“ richten Sie bitte an

ataman.yildirim@awo-duesseldorf.de
Tel. 0211 60025-181.

Den vollständigen Veranstaltungskalender von „Respekt und Mut“ finden Sie hier.

Artikel erstellt am: 17.09.2018

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