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AWO-Nothilfe in Bangladesch weiter nötig

AWO International bittet um Spenden für Rohingyas

Der Rückgang der Spenden für die nach Bangladesch geflüchteten Rohingyas wird für die Nothelferinnen und –helfer vor Ort zunehmend zum Problem. Wenn ab Mai die tropischen Wirbelstürme auf die Zeltdörfer treffen, weitet sich die ohnehin bestehende katastrophale Situation weiter aus. Dies berichtete der AWO-Referent für Humanitäre Hilfe, Felix Neuhaus. Der Fachverband AWO International, der vor Ort im Distrikt Cox-Bazar mit einem Team direkte Hilfe leistet und unter anderem die sanitären Verhältnisse verbessert, bedauert die zurückgegangene öffentliche Berichterstattung, durch die die Spendeneinnahmen rapide abgenommen haben.

Die Geflüchteten misstrauen dem Angebot von Myanmar, wonach sie wieder ins Land zurückkehren können. Angesichts ihrer jahrzehntelangen Diskriminierung, den fehlenden Staatsbürgerrechten, der erlebten Gräueltaten und dem Verlust ihres Besitzes verweigern sie verständlicherweise die Rückkehr.

 

Mina Rabeko floh mit ihrer fünfköpfigen Familie vor der Gewalt in ihrem Heimatdorf in Myanmar. Sechs Tage war die Familie unterwegs, bis sie die Grenze nach Bangladesch überquerte. (Foto: AWO International)

Felix Neuhaus hat die Notquartiere im Dezember vergangenen Jahres besucht und sich von der ordnungsgemäßen Verteilung von Matratzen, Kleidung, Hygieneartikel und Baumaterial für Notunterkünfte überzeugt. Er hält weitere Hilfen für die Errichtung von Toiletten und Tiefbrunnen für sauberes Wasser und für den Schutz alleinstehender Frauen und unbegleiteter Minderjährigen für dringend erforderlich. Dass AWO International durch ein Büro in der Region vertreten ist und mit einer örtlichen Organisation zusammenarbeiten kann, erweist sich als großer Vorteil, um die Hilfe zielgerecht zu leisten.

Manfred Abels, Kreisvorsitzender der AWO Düsseldorf, sowie Kreisgeschäftsführer Michael Kipshagen unterstützen den Hilferuf von AWO International und bitten um Spenden für die notleidenden  Rohingyas.

Bitte spenden auch Sie an:

AWO International e.V., IBAN DE83100205000003221100, Bank für Sozialwirtschaft, BIC BFSWDE33BER, Stichwort: Nothilfe Bangladesch.


Artikel erstellt am: 05.02.2018

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