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Gemeinsam anders. Zusammen sozial.

Rot-weiß im Sieg vereint

Geflüchtete bejubeln Fortunas Sieg

(ksbe) Gut 37.000 Zuschauerinnen und Zuschauer kamen zum Saisonfinale von Fortuna Düsseldorf gegen Erzgebirge Aue. Unter ihnen auch knapp 200 Geflüchtete aus verschiedenen Einrichtungen der AWO Berufsbildungszentrum gGmbH und AWO Familienglobus gGmbH.

Anlässlich der AWO-Aktionswoche hatte die Fortuna 200 Ehrenkarten für die Geflüchteten und ihre Begleitpersonen zur Verfügung gestellt. AWO-Kreisgeschäftsführer Michael Kipshagen, der auch live in der Arena die Daumen drückte, freute sich über die großzügige Geste der Fortuna-Verantwortlichen. „Ich möchte mich ganz herzlich bei Fortuna Düsseldorf, vor allem bei ihrem Präsidenten Robert Schäfer bedanken. Das Spiel live im Stadion verfolgen zu können, war für die Flüchtlinge ein großartiges Erlebnis. Fußball verbindet über alle Grenzen und Sprachbarrieren hinweg", betonte Michael Kipshagen. "Und wir haben ja auch die gleichen Vereinsfarben. Das scheint Glück gebracht zu haben", fügte Kipshagen mit einem Augenzwinkern hinzu.

Michael Kipshagen (3. v. l., obere Reihe) verfolgte das Saisonfinale der 2. Bundesliga im Kreise von 200 Geflüchteten. Um ihren Dank für die gesponserten Ehrenkarten zum Ausdruck zu bringen, hatten Jugendliche Dankesbanner gemalt. (alle Fotos: ksbe)

In Block 13 wurde jeder Ballgewinn des Düsseldorfer Teams frenetisch bejubelt und lautstark gefeiert. Als dann in der 40. Minute das 1:0 für die Fortuna fiel, gab es kein Halten mehr. Alle lagen sich in den Armen und die AWO- und die Fortuna-Fahnen wurden minutenlang stolz geschwungen. Diesen Tag werden die Geflüchteten sehr lange in guter Erinnerung behalten, darüber waren sich alle nach dem Abpfiff einig.

In Block 13 wurde jeder Ballgewinn von Fortuna Düsseldorf bejubelt.

Beim 1:0-Siegtreffer kannte der Jubel keine Grenzen. An diesem Spieltag hat Fortuna Düsseldorf nicht nur den Klassenerhalt geschafft, sondern definitiv 200 neue begeisterte Fans gewonnen.

Artikel erstellt am: 22.05.2017

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