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Gemeinsam anders. Zusammen sozial.

Hoher Besuch bei den „Buschmäusen“

Hannelore Kraft besucht Kindertagesstätte der AWO

(kws) „Eine tolle Kita!“, entfuhr es Hannelore Kraft spontan beim Rundgang durch die AWO Kita „Die Buschmäuse“. Auf Einladung der Düsseldorfer Landtagsabgeordneten Marion Warden besuchte die Ministerpräsidentin und SPD-Landesvorsitzende nun zusammen mit Philipp Tacer, SPD-Bundestagskandidat und Ratsherr, die Kindertagesstätte in Heerdt.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (2.v.r.), Landtagsabgeordnete Marion Warden und Ratsherr Philipp Tacer zu Besuch bei den „Buschmäusen“. (Foto: kws)

Beeindruckt zeigte sich Kraft im Beisein des AWO Kreisvorsitzenden Karl-Josef Keil sowie Eltern und Erzieherinnen besonders vom ökologischen Konzept der Einrichtung. In direkter Nachbarschaft zum Ökotop Heerdt ist die fast genau vor einem Jahr eröffnete Kita mit ihren 55 „Buschmäusen“ sozusagen Teil der ökologischen Siedlung und arbeitet in Sachen Umweltpädagogik von Anfang an eng mit dem Ökotop zusammen.
„Wir möchten unseren Kindern einen achtsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen nahebringen und eine emotionale Bindung zur Natur herstellen“, erklärte Kita-Leiterin Sonja Gräßler im Gespräch mit der Ministerpräsidentin. Vertreter des Ökotops erläuterten der versammelten Politprominenz zudem, wie das Netzwerk aus naturnahen Freiräumen, dem ökologischen Zentrum mit Begegnungsstätte und einer ökologischen Siedlung entstanden ist.
„Die Kita ist in dieser Form einmalig“, betonte auch Marion Warden bei der Begrüßung. „Der integrative Ansatz mit der Verbindung zum Ökotop Heerdt und der AWO Senioreneinrichtung Ernst-und-Berta-Grimmke-Haus hat einen besonderen Charakter.“  

Großes Hallo bei den kleinen „Buschmäusen“: NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (Mitte) ließ sich bei ihrem Besuch auch die Spielgeräte der Einrichtung zeigen. Mit dabei: die Landtagsabgeordnete Marion Warden (rechts) sowie Gudrun Siebel (2.v.l.), Prokuristin der AWO Familienglobus gGmbH, und Einrichtungsleiterin Sonja Gräßler. (Foto: kws)

Ebenfalls Thema beim Besuch der Ministerpräsidentin: Kita-Gebühren und flexible Öffnungszeiten. „Wir setzen uns für landesweit einheitliche Gebührensätze ein“, so Hannelore Kraft. Ziel in NRW sei es, 30 Kita-Stunden gebührenfrei anzubieten. „Grundsätzlich werden wir weiterhin in Qualität und flexible Öffnungszeiten investieren.“
Die Schilderung einer Mutter, deren Kind an Down-Syndrom erkrankt ist, berührte die Ministerpräsidentin besonders. Das vierjährige Mädchen benötigt physio- und sprachtherapeutische Unterstützung. Nach einer Gesetzesänderung auf Bundesebene vor rund zwei Jahren ist diese Unterstützung aber nun nicht mehr in der Kita möglich. Betroffene Eltern müssen daher zusätzlich lange Wege zu den Therapie-Praxen in Kauf nehmen. „Das ist nicht im Sinne der Familien“, sagte Kraft und versprach, sich zusammen mit der Landtagsabgeordneten Marion Warden bei den zuständigen Landschaftsverbänden für eine familienfreundlichere Regelung einzusetzen.


Artikel erstellt am: 27.04.2017

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