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Gemeinsam anders. Zusammen sozial.

AWO VITA gGmbH baut ambulante Hilfen weiter aus

Zwei Demenz-WG und zwölf Wohnungen fertiggestellt

(keh) Die AWO VITA gGmbH ist ihrem Ziel, die ambulanten Seniorenhilfen in Düsseldorf weiter auszubauen, ein großes Stück nähergekommen. Im Neu-bauprojekt „Die Zeilen“ an der Gräulinger Straße wurden nun zwei neue Wohngemeinschaften für Menschen mit dementiellen Erkrankungen eröffnet. Zudem vermietet die AWO Düsseldorf in dem Neubauprojekt der WOGEDO zwölf der insgesamt achtzig Wohnungen.


 
Bei der Begehung des Wohnprojekts „Die Zeilen“ haben AWO-Kreis-geschäftsführer Michael Kipshagen (l.) und WOGEDO-Vorstandsmitglied Andreas Vondran Oberbürgermeister Thomas Geisel in ihre Mitte genommen. Das Foto zeigt das Trio im sogenannten Sinnesgarten der neuen Wohnanlage. Im Hintergrund sind die Wohnungen zu sehen, die von der AWO VITA gGmbH vermietet werden. (Foto: Olaf Ziegel)

Oberbürgermeister Thomas Geisel, AWO-Kreisgeschäftsführer Michael Kipshagen, AWO VITA-Geschäftsführer Jürgen Jansen, die WOGEDO-Vor-standsmitglieder Horst-Dieter Borchardt und Andreas Vondran sowie zahl-reiche Gäste waren zur Eröffnung des Baukomplexes gekommen.

Kreisgeschäftsführer Michael Kipshagen wies darauf hin, dass die Neubauten an der Gräulinger Straße Teil des Quartiersprojekts in Gerresheim sind, das die AWO Düsseldorf und die WOGEDO bereits seit Jahren verfolgen. Er bedankte sich bei den Vertretern der WOGEDO für die gute Zusammenarbeit, die bereits im Jahr 2003 begonnen hatte. Jürgen Jansen schloss sich dem Dank an: „Wir haben lange gemeinsam auf diesen Tag hingearbeitet und konnten mit der WOGEDO auf einen verlässlichen Kooperationspartner bauen“, so der AWO VITA-Geschäftsführer.

 

Jürgen Jansen (l.), Geschäftsführer der AWO VITA gGmbH, im Gespräch mit Horst-Dieter Borchardt, Mitglied des WOGEDO-Vorstands. (Foto: keh)

Die zwölf Wohnungen, die die AWO an der Gräulinger Straße vermietet, sind auf die Bedürfnisse von älteren Menschen mit Betreuungs- oder Pflegebedarf zugeschnitten. Sie sind barrierefrei gebaut und mit einem Assistenzsystem ausgestattet, so dass im Bedarfsfall jederzeit Unterstützung möglich ist. Acht Wohnungen sind Paaren vorbehalten, bei denen ein Partner bereits Unter-stützung benötigt. Die Betreuung wird überwiegend in Eigenregie der Paare organisiert. Durch die 24-Stunden-Präsenz von Fachpersonal vor Ort erfahren die pflegenden Angehörigen Entlastung und Unterstützung. Auch eine stundenweise Versorgung in einer der neuen Demenz-Wohngemeinschaften ist möglich.

 

Blick in den Aufenthaltsraum einer der neuen Demenz-Wohngemein-schaften. Links im Bild ist der großzügig angelegte, offene Küchen¬bereich zu sehen. (Foto: Olaf Ziegel)
Nach der „Kirschblüte Wersten“, der ersten Demenz-WG der AWO VITA gGmbH, wurden in dem Bauprojekt zwei weitere Wohngemeinschaften „Kirschblüte Gerresheim“ für Demenzkranke eröffnet. Zur Konzeption gehört auch ein sogenannter Sinnesgarten, den die Mieterinnen und Mieter der WG barrierefrei erreichen können.

 

Auch die Badezimmer entsprechen den neuesten Standards. Sie verfügen – wie alle Räume – über eine Fußbodenheizung und sind natürlich barrierefrei gestaltet. (Foto: Olaf Ziegel)

Artikel erstellt am: 31.03.2017

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