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Gemeinsam anders. Zusammen sozial.

„Das FBW bringt Bildung in die Stadtteile“

60 Jahre Familienbildungswerk / Lob von allen Seiten

(keh) Anlässlich des 60-jährigen Bestehens des Familienbildungswerks (FBW) der AWO Familienglobus gGmbH gaben sich die Gäste bei einer Feier im Foyer der Geschäftsstelle der AWO Düsseldorf die Klinke in die Hand: Zahlreiche Gäste, Mitglieder des AWO-Kreisvorstands und der Geschäftsführung sowie  jetzige und ehemalige Mitarbeitende des FBW waren gekommen, um Rückschau zu halten auf sechs Jahrzehnte Arbeit im Dienste von Frauen und Familien. Einer der Höhepunkte war sicherlich der Auftritt von Kindern der AWO-Kita "Die Wawuschels", die ein paar Lieder für diese Geburtstagsfeier einstudiert hatten. Richtige Schunkelstimmung kam auf, als die Kids zum Abschluss „Düsseldorf, du schöne Perle am Rhein“ anstimmten.


 
Anlässlich des 60-jährigen Bestehen des Familienbildungswerks der AWO Familienglobus gGmbH gab es eine Feier im Foyer der AWO Geschäftsstelle an der Liststraße. Unser Bild zeigt (v.l.) Dr. Katrin Kaufmann, Referatsleiterin im NRW-Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, Gudrun Siebel, Hauptabteilungsleiterin der AWO Familienglobus gGmbH und verantwortlich für das FBW, Angelika Wien-Mroß, stellvertretende Vorsitzende der AWO Düsseldorf, und AWO Kreisgeschäftsführer Michael Kipshagen. (alle Fotos: W. Schmalz)

Angelika Wien-Mroß, stellvertretende Vorsitzende der AWO Düsseldorf, hatte die Veranstaltung eröffnet und zunächst die vielen Ehrengäste begrüßt. Unter ihnen Burkhard Hintzsche, Stadtdirektor der Landeshauptstadt; Dr. Katrin Kaufmann, Referatsleiterin im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW; Ursula Holtmann-Schnieder, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses und seit kurzem auch Mitglied im Vorstand der AWO Düsseldorf; Rajiv Strauß,  Beisitzer im  AWO-Vorstand und Mitglied der SPD-Ratsfraktion sowie Ioannis Vatalis, Mitglied im Aufsichtsrat der AWO Familienglobus gGmbH und Mitglied des Rates der Landeshauptstadt. Ganz besonders herzlich begrüßte Angelika Wien-Mroß zudem Gudrun Siebel, Hauptabteilungsleiterin der AWO Familienglobus gGmbH und seit vielen Jahren auch verantwortlich für das Familienbildungswerk.

 


AWO Vorstandsmitglied Angelika Wien-Mroß begrüßte die Gäste und erinnerte an  die Anfänge des FBW, Stadtdirektor Burkhard Hintzsche unterstrich die wichtige Funktion der Familienbildung im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe.

Angelika Wien-Mroß rief kurz die Geschichte des FBW in Erinnerung, das 1956 von der damaligen Vorsitzenden der AWO Düsseldorf, Maria Nitzschke,  als „Arbeitsgemeinschaft Mütterbildung“ gegründet worden war. Diese Arbeitsgemeinschaft, später in „Mütterschule“ umbenannt, war die Keimzelle des Familienbildungswerks, das seinen heutigen Namen 1963 erhielt. Im Laufe der Jahre hatten die AWO-Verantwortlichen erkannt, dass sie den Fokus ihrer Arbeit nicht nur auf die Mütter, sondern auf die gesamte Familie richten mussten. Daher wurden immer mehr Orientierungs- und Weiterbildungsangebote für Familien ins Programm aufgenommen. Heute ist das FBW eine der führenden Weiterbildungseinrichtungen der Landeshauptstadt mit fünf  Dependancen auf Düsseldorfer Stadtgebiet. Das FBW ist seit langem anerkannt nach dem Weiterbildungsgesetz und bis in die kleinste Gliederung zertifiziert.

 
Auch Karl-Josef Keil, Kreisvorsitzender der AWO Düsseldorf (2.v.r.), war zur Feier an die Liststraße gekommen. Gemeinsam mit AWO Kreisgeschäftsführer Michael Kipshagen (r.) und vielen weiteren Gästen schaute er sich den Film an, der anlässlich des FBW-Geburtstages entstand.

Stadtdirektor Burkhard Hintzsche lobte die Arbeit des FBW und sprach von der „Pionierarbeit“, die die Einrichtung im Laufe ihrer Entwicklung geleistet habe. Er nannte die Familienbildung einen „wichtigen Stützpfeiler der Jugendhilfe“ und versprach, dass die Landeshauptstadt die Arbeit des FBW auch in den kommenden Jahren weiter begleiten und unterstützen werde.


AWO Kreisgeschäftsführer Michael Kipshagen (r.) und Rajiv Strauß,  Beisitzer im  AWO-Vorstand und Mitglied der SPD-Ratsfraktion. Er gewann den 1. Preis beim FBW-Quiz.

Auch AWO Kreisgeschäftsführer Michael Kipshagen war voll des Lobes für die beständige Arbeit des FBW. Dank seiner dezentralen Ausrichtung gelinge es dem Familienbildungswerk, die Menschen dort zu erreichen, wo sie lebten. „Das FBW bringt Bildung in die Stadtteile, es geht auf Menschen zu und erhöht so die Bildungschancen aller Bürgerinnen und Bürger der Landeshauptstadt.“

 
FBW-Chefin Gudrun Siebel bedankte sich bei Dr. Katrin Kaufmann für die langjährige Unterstützung des FBW und für ihren interessanten Vortrag.

Dr. Katrin Kaufmann, Referatsleiterin im NRW-Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, zeigte sich von der hohen fachlichen Qualität und dem breit gefächerten Angebot des FBW ebenfalls sehr beeindruckt: „Familienbildung heilt nicht alle Defizite, aber sie  hilft Eltern, mit niedrigschwelligen Angeboten überhaupt wieder Zugang zu Bildung zu bekommen.“ Deshalb werde das Land die Arbeit der Familienbildung auch künftig weiter finanziell mittragen.


Kinder aus der AWO-Kita "Die Wawuschels" brachten den Gästen der Geburtstagsfeier ein Ständchen und hatten ganz offensichtlich großen Spaß dabei.

Mit welchen konkreten Fragen sich die Mitarbeitenden des FBW beschäftigen und welche Angebote es für die Düsseldorfer Bevölkerung bereithält, zeigte ein kurzweiliger Film, den der ehemalige FBW-Mitarbeiter Bruno Neurath-Wilson gemeinsam mit dem Studenten Ole Katzenberger gedreht hat. Er feierte auf der Geburtstagsfeier Premiere und wurde mit viel Applaus bedacht. Der Film kann in Kürze auch über die Website der AWO Düsseldorf abgerufen werden.


Laia Blasco López (l.) und  Octavio Lafourcade Senyoret spielten und sangen für die Gäste.

Aufgelockert wurde die Veranstaltung mit den (Schunkel-) Liedern der Kita-Kinder, für die musikalische Untermalung sorgten Laia Blasco López und  Octavio Lafourcade Senyoret. Die AWO.DUS servierte Fingerfood, Kaffee und kalte Getränke, durch das Programm führte AWO Mitarbeiterin Uta Lode, die die Gäste auch zum einem FBW-Quiz einlud. Rajiv Strauß gewann den 1. Preis. Er darf nun unentgeltlich einen Kurs des FBW im Wert von 50 Euro besuchen.

Artikel erstellt am: 05.10.2016

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