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Gemeinsam anders. Zusammen sozial.

Schule als Lebensort für Kinder und Jugendliche

Fachtag Offene Ganztagsschulen und Schulsozialarbeit

(keh) „Inhaltliche Verknüpfung von OGS, Schulsozialarbeit und Schule“, lautete das Thema eines Fachtags, den die AWO Düsseldorf an der Dieter-Forte-Gesamtschule organisiert hatte. Das Impulsreferat von Prof. Dr. Ulrich Deinet schilderte die Lebenswelt der Kinder, die den ganzen Tag in der Schule verbringen. Schulleiterinnen und Schulleiter der AWO-Kooperationsschulen, Mitarbeitende der Schulsozialarbeit, pädagogische Fachkräfte des Offenen Ganztags  sowie Gäste aus überregionalen AWO-Gliederungen diskutierten einen Tag lang, wie sie ihre Ressourcen besser bündeln und gemeinsame Konzepte entwickeln können.

AWO Kreisgeschäftsführer Michael Kipshagen (r.), BBZ-Hauptabteilungsleiterin Davorka Bukovčan, die bei der AWO den Bereich Schulsozialarbeit und Offener Ganztag leitet, sowie Jürgen Weitz, Leiter der Dieter-Forte-Gesamtschule. Nicht auf dem Foto ist Prof. Dr. Ulrich Deinet von der Hochschule Düsseldorf, der mit einem Impulsreferat die Fachtagung eröffnet hatte. (Fotos: keh)

„Die Kooperation zwischen der Schule und Jugendhilfe wird in Düsseldorf seit Jahren beispielhaft umgesetzt und gelebt“, erklärt Davorka Bukovčan, die den Fachtag organisiert hat.  Mittlerweile seien Schulen  Lebensorte für Kinder und Jugendliche. Dort verbringen bereits Sechsjährige die meiste Zeit des Tages: Sie besuchten den Unterricht, treffen Freunde, lernen in Arbeitsgemeinschaften und säßen auch mittags gemeinsam am Tisch. Viele Fragen, die vormals in der Familie behandelt wurden, hätten sich somit in die Schule verlagert.

Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter und Mitarbeitende der Offenen Ganztagsschule werden gemeinsam ihre Qualitätsstandards weiterentwickeln, die über eine rein inhaltlich-fachliche Konzeption hinausgehen und auch strukturell-organisatorische Veränderungen mit einbeziehen wie beispielsweise die Zuordnung von Schule und Kinder- und Jugendhilfe in ein gemeinsames Amt.

In Kleingruppen diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Möglichkeiten der Zusammenarbeit.

Artikel erstellt am: 27.04.2016

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