100 Jahre AWO Düsseldorf

„Wir tun’s für dich!“ Unter diesem Motto startete die AWO Düsseldorf erstmals eine eigene Imagekampagne. Mit insgesamt elf Motiven präsentiert sich der Sozialverband zum 100-jährigen Bestehen das ganze Jahr über auf Plakaten im Stadtgebiet. Begleitet wird die Plakatierung durch Poster, Anzeigen, Postkarten und Flyer sowie Werbung auf Rheinbahnfahrzeugen.

Die Kampagne greift die verschiedenen Arbeitsbereiche der AWO auf. Das Spektrum reicht von Aus- und Weiterbildung, Seniorenhilfe und Kitas über Diversität und Schulsozialarbeit bis hin zur Mitgliederwerbung. Außerdem präsentiert sich die AWO Düsseldorf mit speziellen Motiven als Arbeitgeber. Das Besondere: Ein Großteil der auf den Plakaten abgebildeten Personen ist für die AWO tätig. „Die AWO Düsseldorf gehört zu den starken sozialen Partnern in der Landeshauptstadt und bietet viel mehr, als viele mit einem Wohlfahrtsverband verbinden“, erklärt AWO Kreisvorsitzender Manfred Abels. „Wir sind modern, haben vielfältige Angebote, sind ein attraktiver Arbeitgeber und tragen dazu bei, dass Düsseldorf für alle Menschen lebenswert bleibt. Das wollen wir noch deutlicher machen!“

Das 100-jährige Bestehen der AWO Düsseldorf sei ein besonders guter Anlass, um die Kampagne zu starten. Sie soll die AWO besser im öffentlichen Bewusstsein verankern und neu positionieren. AWO Kreisgeschäftsführerin Marion Warden fasst zusammen: „Wir sind die AWO, wir kümmern uns – und wir tun’s für dich!“

Die Kampagne wurde von der AWO Düsseldorf in Zusammenarbeit mit der Gerresheimer Agentur M28 Markenwerbung geplant und entwickelt. Für den größten Teil der Motive konnten Mitarbeitende und Ehrenamtliche der AWO gewonnen werden. Sie stehen zugleich für die Vielfalt und Offenheit der AWO Düsseldorf.

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Grußwort von Oberbürgermeister Thomas Geisel, Schirmherr des AWO-Jubiläumsjahres

Sehr geehrte Damen und Herren,

2020 blicken wir 100 Jahre zurück, auf die Gründungstage der Arbeiterwohlfahrt: Um die Not in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zu lindern, nahm die Arbeiterschaft ihre Anliegen selbst in die Hand und entwickelte eine Organisation der Selbsthilfe, deren Konzept bis heute trägt. In Düsseldorf können wir stolz darauf sein, dass bereits einen Monat nach Gründung der AWO in Berlin im Januar 1920 in Düsseldorf die erste Ortsgruppe – die heutige AWO Düsseldorf – ins Leben gerufen wurde. Auch war mit Marie Juchacz eine der Gründerinnen der AWO unserer Stadt verbunden; eine Straße im Stadtteil Mörsenbroich erinnert an sie und das Familienzentrum der AWO in Eller trägt ihren Namen.

Seit nunmehr einem Jahrhundert zeigen sich die Aktiven in der AWO solidarisch mit ihren Mitmenschen, sind für die Düsseldorferinnen und Düsseldorfer in fast allen Lebenslagen und in mehr als 135 Einrichtungen im gesamten Stadtgebiet da. Darüber freue ich mich als Oberbürgermeister und langjähriges AWO-Mitglied. Ich danke allen, die sich für die Ziele der AWO einsetzen und wünsche für die Arbeit weiterhin viel Erfolg. Die AWO Düsseldorf ist als Teil der Arbeitsgemeinschaft der Düsseldorfer Wohlfahrtsverbände, der „liga wohlfahrt düsseldorf“, einer der starken sozialen Partner der Landeshauptstadt und bietet heute ein umfangreiches Spektrum an Hilfe, Beratung und Dienstleistungen an. Das reicht von der Kinder- und Jugendhilfe und Kinderbetreuung über Ausbildung und Qualifizierung bis hin zu Angeboten für Seniorinnen und Senioren und Menschen mit Behinderung. Die Arbeiterwohlfahrt bietet Flüchtlingsberatung sowie Schuldnerberatung, unterhält Wohngruppen für ältere Menschen mit Behinderung und das Internationale Frauenhaus. Der Kinder- und Jugendanwalt „Till Eulenspiegel“ vertritt die Interessen der Jüngsten. Dass die AWO längst mit der Zeit zu gehen versteht, zeigen Anlaufstellen für LSBTI*, die Beratung für Regenbogenfamilien und die Fachstelle Altern unterm Regenbogen.

Die AWO beweist mit ihrem differenzierten Angebot, wie facettenreich unsere Stadt ist. Dass der Zusammenhalt bei aller Verschiedenartigkeit der Menschen in Düsseldorf dennoch groß ist und die Stadtgesellschaft von einem solidarischen Miteinander getragen wird, ist ganz entscheidend auch der AWO zu verdanken. Ihre Arbeit bleibt somit aktuell und unverzichtbar. So bin ich mir sicher, dass es die AWO auch in 100 Jahren noch in Düsseldorf geben wird – und dass sie erst recht Herausforderungen wie die Corona-Krise ideenreich bewältigen wird.

Ich bedauere, dass das große Jubiläumsjahr deshalb anders verläuft als erhofft und geplant. Ich bin allerdings dankbar, es als Schirmherr begleiten zu dürfen, und wünsche Ihnen für die kommenden Monate alles Gute.

Ihr

Thomas Geisel

Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Düsseldorf

Oberbürgermeister Thomas Geisel, Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf/Norbert Hüttermann