
Paul Gerlach Haus
Wer wird aufgenommen
Das Paul Gerlach Haus ist ein Dauerwohnheim für 31 psychisch behinderte Menschen im Erwachsenenalter. Es wurde April 1996 erstmals bezogen und 2001 um eine Außenwohngruppe mit 5 Plätzen und einen Platz stationäres Einzelwohnen erweitert. Es bietet eine Wohnmöglichkeit für psychisch behinderte Frauen und Männer mit intensivem Betreuungsangebot, tagesstrukturierenden Maßnahmen und individuellen Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten im Hause. Das Angebot wendet sich vor allem an Menschen mit chronischen Krankheitsverläufen, bei denen eine Langzeitunterbringung in einer psychiatrischen Klinik als einzige Alternative erscheint. Es dient somit der Enthospitalisierung im Sinne des Landschaftsverbandes Rheinland. Das Angebot steht aber auch allen anderen psychisch behinderten Menschen offen, die die Hilfen eines Dauerwohnheimes benötigen und im Rahmen der Regelversorgung in ihrem Wohnort eine entsprechende Wohn- und Betreuungsmöglichkeit suchen. Das Personal ist rund um die Uhr im Haus. Um die regelmäßige ärztliche Betreuung kümmern sich ein Allgemeinmediziner und ein Psychiater.
Träger des Paul Gerlach Hauses ist die Arbeiterwohlfahrt, VITA gGmbH.
Die Aufnahmekriterien
In das Paul Gerlach Haus werden im Rahmen des Enthospitalierungsprogrammes des Landschaftsverbandes Rheinland psychisch behinderte Menschen aufgenommen, welche langfristig eines geschützten, stützenden und fördernden Lebensraumes bedürfen und:
— fähig sind, im Rahmen eines Dauerwohnheimes zu leben,
— eine körperliche Pflegebedürftigkeit nicht vorliegt und die nicht auf den Rollstuhl angewiesen sind,
— keiner dauernden stationären Behandlung bedürfen,
— eine Alkohol-, Drogen- oder Medikamentenabhängigkeit nicht im Vordergrund steht,
— die Bereitschaft zeigen, sich weiter zu verselbständigen und
— ihren Lebensbezug in Düsseldorf haben.
Ein Einzug ist nur auf freiwilliger Basis möglich. Wir setzen die Bereitschaft zur Integration in eine Gruppe und in das Paul Gerlach Haus sowie den Willen zur Veränderung der eigenen Lebenssituation voraus.
Vor dem Einzug müssen ein aktueller Arzt- und ein Sozialbericht sowie ein Individueller HilfePlan vorliegen.
Sollte die potentielle Bewohnerin bzw. der potentielle Bewohner nicht in der Lage sein, die Kosten für ihren/seinen Aufenthalt im Paul Gerlach Haus selbst zu tragen, muß auch eine Kostenzusage des zuständigen Sozialhilfeträgers (Landschaftsverband Rheinland) vorliegen.
Nach dem Informationsgespräch wird durch mindestens einen Besuchstag ein gegenseitiges Kennenlernen ermöglicht.
Die Rheinischen Kliniken Düsseldorf haben im Rahmen des Enthospitalisierungsprogrammes ein Vorschlagsrecht. Die Entscheidung über die Aufnahme liegt bei der Einrichtungsleitung.
Angebote
- Einzel-u. Gruppengespräche
- Individuelle Anleitung bei Haushaltstätigkeiten und Körperpflege
- Strukturierung des Alltags
- Unterstützung im Umgang mit der Erkrankung
- Freizeitgestaltung
- Arbeits- und Beschäftigungstherapie
- Urlaubsfahrten
Ziele
Durch das Wohnen in einem Dauerwohnheim eröffnen sich für psychisch behinderte Menschen, die nicht alleine oder mit ambulanter Unterstützung leben können, neue Lebensräume. Sie haben den Rückhalt einer schützenden Einrichtung mit ihren vielfältigen Möglichkeiten, welche ein Dauerwohnheim mit kleinen Wohngemeinschaften bietet. Dieser schützende Rahmen schafft Freiräume und ermöglicht es den Bewohnerinnen und Bewohnern, mit professioneller Unterstützung eigene Ziele zu formulieren und Fähigkeiten zu erkennen.
Team
Unsere Bewohner werden von einem interdisziplinären Team betreut, welches sich aus
Dipl. Sozialarbeitern und Sozialpädagogen,
Krankenpflegekräften
einem Ergotherapeuten,
Hauswirtschaftskräften,
Hausmeister und
Zivildienstleistenden
zusammensetzt
Kontakt
Antje Boland
Einrichtungsleiterin
Paul-Gerlach-Haus
Büllenkothenweg 49
40229 Düsseldorf
Tel. 0211-60025-600
Fax 0211-60025-601
E-Mail: Paul-Gerlach-Haus@awo-duesseldorf.de