Arbeiterwohlfahrt Düsseldorf e. V.

   

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„Wohnen mit Versorgungssicherheit“ ein neuer Service der AWO

Daheim wohnen bleiben - mit ambulanter Wohnbetreuung durch die AWO. Eine besondere Art des Wohnen für ältere Menschen bietet die Arbeiterwohlfahrt jetzt gemeinsam mit der Wohnungsgenossenschaft-Ost an: „Wohnen mit Versorgungssicherheit“.  Die Wohnungen werden von der Wogedo barrierefrei eingerichtet, das „Service-Team“ der AWO bietet in ihrer Sozialstation Pflege- und Serviceleistungen, hauswirtschaftliche und soziale Dienstleistungen an.

Es wird keine Service-Pauschale erhoben, sondern alle Angebote wie das gemeinsame Mittagessen und Servicedienste - von der Körperpflege bis hin zum Einkaufen, Waschen und Bügeln - werden einzeln berechnet, die Pflegeleistungen von der Versicherung übernommen. Hinzu kommen ergänzende Aktivitäten, wie Treffen, Feiern und Ausflüge. Ein Wohncafe mit Clubraum steht zur Verfügung, regelmäßige Sprechstunden informieren über Fragen der Existenzsicherung. An der Benderstraße 129 c wurde jetzt die erste Wohnanlage vorgestellt für Senioren, die Hilfe benötigen, aber lieber in den eigenen vier Wänden leben möchten. Das oberste Prinzip ist die eigene Lebensgestaltung. Die Bewohner und Bewohnerinnen fordern nach ihrer Wahl Hilfsleistungen an, bei individueller Kostenberechnung.

Karl-Josef Keil, stellvertretender Awo-Vorsitzender und Dieter Borchardt, Wogedo-Vorstand, betonten bei der Vorstellung des Projekts, dass die Kosten den Möglichkeiten von Sozialmietern angepasst sind und dass die Serviceangebote für alle Mieter und auch für Bewohner in der Umgebung gelten. „Wohnen mit Versorgungssicherheit“ soll auch in der Märkischen Straße angeboten und darüber hinaus in weiteren Stadtteilen in Düsseldorf aufgebaut werden (Kontakt: Tel. 60025-412).

„Die Diskussion über neue Wohn- und Versorgungsformen, die für ältere Menschen ein selbst bestimmtes Leben ermöglichen, begannen bei der AWO vor drei Jahren. Jetzt können wir ein Modell anbieten, dass es älteren Menschen ermöglicht, ihrem Wunsch entsprechend, so lange wie möglich in ihrer vertrauten Umgebung wohnen zu bleiben“, sagte Karl-Josef Keil, stellvertretender Vorsitzender der AWO (Mitte). Links Pflegedienstleiterin Monica Marsanu, rechts Wogedo-Vorstand Dieter Borchardt.

Florence Raeck (94) fühlt sich wohl in der Wogedo-Wohnanlage an der Benderstraße. Sie wohnt in einer altengerechten Wohnung mit Lift und hat alle Dienst in greifbarer Nähe, dazu im Haus das „Wohncafe“ und die Betreuung durch die AWO-Sozialstation. Links von ihr: Ratsfrau Helga Leibauer, Pflegedienstleiterin Monica Marsanu und Seniorenbeauftragte Irmgard Scheinemann.

Andrang am Tag der Offenen Tür beim „Wohnen mit Versorgungssicherheit“ in der Benderstraße: Viele ältere Bürger interessierten sich für das selbst bestimmte Wohnen im Alter, prüften das Angebot an Wohnungen und Apartments und informierten sich über die Serviceleistungen.